X-Factor: So lief die erste Folge
21. August 2010 von tommyknockers
Seit Freitag hat Deutschland eine weitere Casting Show. Am 20.08.2010 startete RTL die neue Show “X-Factor”. Allerdings laufen nur die ersten beiden Sendungen bei RTL, danach geht es auf VOX weiter.
“X-Factor” wurde von VOX als komplett neue Casting Show angekündigt, aber irgendwie unterscheidet sie sich nicht wirklich von den bereits vorhandenen Formaten wie “DSDS” oder “Popstars”.
Bei “X-Factor” gibt es, wie in den Casting Shows üblich, eine dreiköpfige Jury, die über die Leistung der Kandidaten urteilt. In diesem Fall sind es:
- Jazz – Trompeter und Musikprofessor Till Brönner
- Sängerin Sarah Connor
- Musikproduzent und Manager George Glück
Wirklich neues brachte die erste Sendung von “X-Factor” nicht wirklich hervor. Das ganze erinnerte eher an eine Mischung aus “DSDS” und “Popstars” – nur die Urteile der Jury waren nicht so hart.
Der einzige und entscheidende Vorteil von “X-Factor” gegenüber “DSDS” ist, dass der Moderator Jochen Schropp bei weitem nicht so nervtötend ist wie Marco Schreyl.
Ansonsten ist das Konzept fast identisch. Die Kandidaten, die die Jury von sich überzeugen konnten, kommen eine Runde weiter ins sogenannte “Boot Camp“. Hört sich fast so an, als sollte der Name “Recall” nicht verwendet werden, aber vielleicht ist das ja wirklich was ganz anderes.
Der einzige Unterschied zu “DSDS” ist, dass die drei Jury Mitglieder – Till Brönner, Sarah Connor und Gerog Glück, nicht nur als Jury, sondern auch als Coaches fungieren. Sie müssen jeweils drei Kandidaten in den Live Shows präsentieren.
Dies waren die ersten 10 Kandidaten von “X-Factor”:
- Antony aus Berlin: Er sang den Megahit “Man in the Mirrow” vom legendären Michael Jackson, rührte Sarah Connor zu Tränen und zog ins “Boot Camp” ein. Vielleicht fühlte sie sich ja an ihren Auftritt beim Michael Jackson Konzert in Bremen erinnert. Sie sang im Kinderchor zu den Songs “Earthsong” und “Heal the World”
- Alina und Emilia: Die beiden 17-jährigen Zwillinge traten in einem extrem knappen Outfit und mit einem überhöhten Selbstbewusstsein vor die Jury. In ihren Augen mussten sie einfach weiter kommen. Doch leider sah das die Jury anders. Sarah Connor kritisierte ihren Gesang und ihr Outfit, Till Brönner meinte, die hätten nur Chancen beim “Grand Prix”. Dabei sangen sie neben “About a girl” von den Sugababes auch eine Eigenkomposition – eine russisches Lied. Die beiden waren so beleidigt, dass sie nicht einmal das endgültige Urteil abwarteten, sondern fluchtartig abrauschten. Sie wollten nicht einmal mehr ein Interview geben.
- Sven aus Hamburg: Er sang den Curtis Stigers Song “I wonder why” und machte seiner Freundin einen Heiratsantrag. Hat da einer etwa zuviel “DSDS” gesehen?
- Pino aus Köln: Überzeugte die Jury mit dem Song “Crazy” von Gnars Barkley
- “Predistination”, die Band besteht aus: Christina, Melane und Natalia: Die drei sangen den Gospel Song “Gonna Lift your name” und konnten sowohl bei der Jury, als auch beim Publikum punkten und bekamen Beifall. Der Einzug ins “Bootcamp” war natürlich auch sicher
- Marc: ein 29- jähriger Schauspieler, der angeblich Gesangsunterricht hat. Er versucht die Jury mit David Bowies “Life on Mars” zu überzeugen – leider ohne Erfolg
- Mario, 29 Jahre: er schaffte es mit Stefan Gwildis´ “Sie lässt mich nicht mehr los” ins “Boot Camp”
- Natsumi aus Japan: Sie überzeugte die Jury mit einem japanischen Song
- Joana aus Hamburg: Sie sang “Too lost in you” von den Sugababes. Ihr Urteil erhält sie aber erst in der nächsten Folge am Samstag bei RTL
Der entscheidende Vorteil von “X-Factor” ist aber, dass die ganzen “Möchteger- Sänger” nicht komplett durch den Kakao gezogen werden. Sie werden nur im Schnelldurchlauf gezeigt und nicht mal namentlich erwähnt. Das ist ja bei “DSDS” komplett anders.
Die drei Gruppen, die bei “X-Factor” gesucht werden sind:
- Solosänger zwischen 16 und 24 Jahren
- Solosänger ab 25 Jahren
- Gruppen
Bei die-fahrkarten-bitte gibt es schon die ersten Spekulationen darüber, welches Jurymitglied welche Gruppe betreut.
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